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Projektbeschrieb Eine neue Aktion der Unter dem Motto "Wir fahren gegen den Strom"
wollen die blinden oder schwer sehbehinderten Tandemfahrer ein Zeichen setzen gegen die Mut- und Ideenlosigkeit der Zeit. Unsere Gesellschaft sitzt wie gefangen in einem grossen Wartesaal und hofft vergeblich, dass sich die
verschlossenen Türen plötzlich von selber öffnen und den Weg in eine neue Zukunft weisen. Das Verhängnisvolle an dieser ängstlich-abwartenden Haltung ist, dass dadurch der Glaube an den Aufbruch, an den erhofften Aufschwung,
immer mehr verloren geht. Man gewöhnt sich vielmehr an die zunehmenden Arbeitslosenzahlen, an die damit verbundene Ueberschuldung der Sozialversicherungen, an die druckenden Folgen der Rezession. Dagegen, gegen diesen Strom der
Resignation und Verzagtheit, gilt es ein positives Zeichen zu setzen! So schwingen sich die Tour de Suisse - Tandemteams wieder auf ihre Rennsättel und wagen sich tatsächlich auf und gegen den Strom! Der Start erfolgt am
Donnerstag, den 26. Juni in Basel. Die Fahrt führt, gegen die Strömung des Rheins, bis nach Stein am Rhein, das am Sonntag, den 29. Juni, erreicht wird. Eine Voraussetzung für diese Flussfahrt sind eine Art
schwimmende Renntandems. Angeboten werden sie von Daniel Hauri, einem jungen Unternehmer voller Ideen für das Aussergewöhnliche. Daniel Hauri ist Elektroingenieur. Er beschäftigt sich mit EDV- Projekten, Elektro-,
Solar-, und Hybridmobilen und importiert aus Amerika auch die Hydro-Bikes. Das Unternehmen Hauri ist auch ein gutes Beispiel für die vielen Möglichkeiten, die sich trotz der schwierigen Wirtschaftslage verwirklichen lassen.
Dies ist ein weiteres Ziel der Aktion - "Wir fahren gegen den Strom". Es soll eine Plattform sein für Firmen, die sich gegen den Zeitstrom wenden und zum Beispiel durch die Einführung von alternativen Arbeitszeitmodellen
Entlassungen von Personal vermeiden konnten. Es ist zu hoffen, dass die lange Flussfahrt der blinden Tandemfahrer als Symbol verstanden wird für den möglichen Aufbruch. Der Aufschwung, sagt man, beginnt im Kopf - doch lasst uns
endlich Taten sehen! Jürg Krebs Projektleiter |
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